"Meine Referendarin"

Wer sich seine Sorgen und Nöte mit dem Referendariat von der Seele reden will, ist hier richtig. Vielleicht gibt es ja jemanden, der einen guten Rat hat.

Re: "Meine Referendarin"

Beitragvon MarlboroMan84 » 11.01.2018, 19:01:06

Kapartia hat geschrieben:Musterentwürfe kann sie im Seminar einsehen, mir gings darum, dass ich aber auch mal einen "sehr guten" in die Hand bekomme, um zu sehen, was da so drin stehen sollte.


Du hast doch selbst auch Referendariat gemacht, was ist denn mit deinen alten Entwürfen? E
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Re: "Meine Referendarin"

Beitragvon Kapartia » 11.01.2018, 19:04:34

Ich hab in einem anderen Bundesland gemacht wo andere Anforderungen an den Entwurf gestellt wurden.
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Re: "Meine Referendarin"

Beitragvon phstudent » 11.01.2018, 21:11:04

Außerdem ändert sich das was das Seminar sehen will ja auch im Laufe der Zeit.
Keine Ahnung wie lange Kapartias Ref zurückliegt, aber selbst wenn ich meine U-Entwürfe aus dem Ref (2011/2012) mit denen unserer derzeitigen Referendarin vergleiche, gibt es da große Unterschiede was Aufbau und Anforderungen angeht. Und da sprechen wir über ein und dasselbe BL, wenn auch verschiedene Seminare.
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Re: "Meine Referendarin"

Beitragvon Kapartia » 11.01.2018, 22:38:41

Mein Ref war wurde 2016 beendet, aber wie gesagt: anderes BL mit anderen Anforderungen an den Entwurf.
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Re: "Meine Referendarin"

Beitragvon Kapartia » 30.01.2018, 0:19:15

SO, mal was Neues von Heute:

Wieder ein Unterrichtsbesuch, wieder insgesamt eine gute Stunde gesehen mit hoher Schüleraktivierung und einem gesunden Maß an Methoden und Input.
Der Entwurf war auch nach der Fason des "Probeentwurfs" den ich bekommen hatte von der Seminarleitung.

Ende vom Lied bei der Auswertung durch die Fachseminarleitung:
"Ja Frau xy, sie haben ......(50 Minuten Niedermachen der Referendarin, teils auf sehr persönlichem Wege hinsichtlich des Kleidungsstils und der Stimme [Zitat: Also ihre Stimme ist grässlich.]. ....Aber...insgesamt war das eine schöne Stunde."
Ich frag mich welchen Mehrwert es haben soll, jemanden 50 Minuten einfach nur nieder zu machen, mehrfach mich und die Referendarin unterbrechend, um dann zu sagen "War aber ne gute Stunde". Steig da nicht hinter.
Einziger "Veränderungswunsch" der Seminarleitung am Ende: Sprechen Sie bitte nicht so viel im Unterricht (Redezeit der Referendarin: 5 Minuten von 45 mit allem drum und dran --> woher weiß ich das so genau? Die Referendarin bat mich im Vorfeld auf die genaue Zeit zu achten, da sowas mehrfach in den Seminaren angedeutet wurde).
Achja und der doppelte Einstieg von "Guten Morgen (Einstieg 1), wir werden uns heute mit ... beschäftigen (Einstieg 2)".

Ist mir unverständlich wie man mit solcher Form von Demotivation meinen kann, Referendare auf die Praxis vorzubereiten. Vielleicht blickt ihr ja dahinter?
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Re: "Meine Referendarin"

Beitragvon Maximer » 30.01.2018, 0:55:22

Kapartia hat geschrieben:Ist mir unverständlich wie man mit solcher Form von Demotivation meinen kann, Referendare auf die Praxis vorzubereiten. Vielleicht blickt ihr ja dahinter?


Hallo Kapartia,

mein Referendariat geht in Kürze los und von dem, was du schilderst, habe ich schon oft gehört und das auch einmal so ähnlich in einem Praktikum erlebt. Ich wünsche mir wirklich, dass ich vernünftig behandelt werde und keinen Profilneurotiker erwische. Auch deiner Referendarin wünsche ich, dass ihr diese eine Person den Spaß am Beruf nicht verdirbt; immerhin hat sie ja Leute wie dich an ihrer Seite!

Lieben Gruß
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Re: "Meine Referendarin"

Beitragvon CaraM. » 02.02.2018, 10:44:21

Das mit der Stimme kann ich nachvollziehen und auch daran kann man arbeiten. Wir hatten mal eine Referendarin, die eine Stimme hatte, da rollten sich uns die Zehennägel hoch. Es war eine körperliche Qual ihr zuzuhören und ihre Stimme überlagerte den Inhalt.

Es gibt ja so etwas wie Stimmtraining. Vielleicht wäre das eine Idee. Schadet ja nicht.
CaraM.
 
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