18 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht

Umfrage und Diskussion über das aktuellste schulpolitische Thema

Sind 18 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht zu viel?

Umfrage endete am 25.02.2005, 16:51:42

Nein, ich habe noch Reserven. Die zwei Stunden schaffe ich auch noch!
2
15%
Naja, ich versuche das beste daraus zu machen. Es wird schon irgendwie klappen.
2
15%
Ja! Ich arbeite bereits am Limit. Wie ich die 18 Stunden schaffen soll, weiß ich nicht!
9
69%
 
Abstimmungen insgesamt : 13

Beitragvon emsige Biene » 29.09.2005, 16:24:27

ich hab 16 stunden und schaffe es gerade so.
Immerhin gibts ja ab der 13. stunde Überstunden mit 25 euro pro stunde - der einzige Trost.
Und in Vertretungen werden wir auch noch eingeteilt, ganz regulär! :?
Lehrer sind liebe Menschen, die uns dabei helfen, Probleme zu bewältigen, die wir ohne sie gar nicht haben würden.
emsige Biene
 
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Beitragvon StudIng » 19.11.2005, 1:08:15

Christoph hat geschrieben:
Auch da sehe ich ein Problem. Die "Neuen" haben nämlich die Angewohnheit, sich von ganz alleine untereinander auszutauschen.


Stimmt, ich nehme eifrig an so einem Grüppchen teil - und wir planen Größeres...

Der Austausch mit den anderen Kollegen unterbleibt und es wird ein eigenes Süppchen gekocht. Absprachen über Ziele werden ignoriert etc. Ich will das nicht unbedingt dramatisieren, mir kommt das oft so vor, als wäre Unsicherheit dabei ein entscheidender Faktor.


Weiß nicht wie das bei euch aussieht, aber in meinem konkreten Kollegenkreis liegt es mit Sicherheit nicht an Unsicherheit, sondern daran, dass die "alten Hasen" einen komplett anderen Unterricht machen als wir - und unseren Unterricht für "eine weitere didaktische Mode halten - die morgen wieder durch eine neue ersetzt wird" (was ja gar nicht der Fall ist, wie ich schon beschrieben habe). Und daher auch keinerlei Interesse an dem haben, was wir da machen - und es in der Regel auch gar nicht nachvollziehen können und/oder wollen. Es gibt zwar sehr vereinzelten Ausnahmen - die gelten dann aber in der Regel als "Exoten - die mal Fachleiter werden oder in eine Funktionsstelle kommen wollen."

Aber was die neuen Kollegen brauchen ist weniger der Kontakt untereinander als der Kontakt zu den schon vorhandenen Kollegen.


Soll an uns nicht liegen, aber wenn die "Erfahrenen" nur spanisch verstehen - was dann?

So erlebe ich den normalen Alltagsunterricht nicht...

Doch, genau so habe ich es bei der überwiegenden Mehrheit erlebt. (Musste ja zwei Jahre im Ref. hospitieren - und meine Schule galt als "staatl. Vorzeigeschule", die sich erfolgreich gegen die Anwesenheit von drei Privatgymnasien behauptet.) Und auch jetzt - an einer neuen "normalen" Schule - erlebe ich das so. Im Prinzip ist es in vielen Fällen noch schlimmer. Da unterrichten viele im naturwiss. Unterricht (Physik, Chemie, Bio) tatsächlich zu 100% mit dem Schulbuch. Die Schüler (Oberstufenschüler) lesen den Buchtext laut vor, dann sollen sie die Abbildung darüber beschreiben u. erläutern und unten drunter stehen Fragen. Der Lehrer hat seinen Lehrerband mit den vorgefertigten Antworten - das ist dann der ganze Unterricht. Evt. mal - wenn Zeit ist - ein kleines Demonstrationsexperiment zum aufpeppen, für ein bisschen ah und oh, ein Anschaungsmodell wenn`s passt, "damit die Schüler es besser begreifen", Filme sind auch sehr beliebt, u. weil man sich modern gibt u. mit den neuen Medien arbeiten möchte "setzte ich meine Klasse vor die Klett Mediothek (so ein preisgekröntes, didaktisches Weißbrot) und die können ganz alleine arbeiten..." - das wars. Die ganz harten Fälle arbeiten dann sogar mit den ZEUS-Materialien aus dem Aulisverlag (oder vergleichbaren Materialien) - ZEUS = Zeit u. Energie bei der Unterrichtsvorbereitung Sparen (Werbeslogen des Aulisverlags). Didaktisches Weißbrot ist für den Kram noch eine sehr wohlwollende Bezeichung - u. es wimmelt auf dem Materialienmarkt von so nem Zeug!!! Aber weil man damit tatsächlich in der Vorbereitung billig davon kommt, machen die lieben Kollegen dann in den Fachkonferenzen den Vorschlag solche oder ähnliche Materialien fürs ganze Fachkollegium im großen Stiel anzuschaffen. Wenn du dann als "junger Wilder" feststellst, dass du (so ist`s bei mir u. sämtlichen Leuten mit denen ich Referendariat gemacht habe) noch nie(!) ein Schulbuch im naturwissenschaftlichen Unterricht eingesetzt hast (höchstens um einzelne Bilder zu scannen, vielleicht mal für ne einzelne Hausaufgabe) - oder kennst du auch nur ein einziges Buch/Materialiensammlung, dass ganz konkret für einen forschend-entwickelnden Unterricht erstellt wurde? - dann schaut man dich wie einen Marsmensch an. "Der wird auch noch ruhiger..." oder "Referendar, wenn der erst mal in den richtigen Dienst kommt... der macht das ja auch weil er muss - für seinen Fachleiter" ...und wenn du dann noch alternativ vorschlägst statt der ganzen Pseudounterrichtsvorbereitungsmaterialien lieber eines dieser Cassymodule o.ä. anzuschaffen, damit bestimmte Experimente überhaupt erst möglich werden - u. weil die Kollegen aus der Physik auch nur eines haben u. dass nicht immer ausleihen können...

Was ist mit Schülerübungen und Projektarbeit? Macht ihr das an deiner Schule nicht?


Projektarbeit ja, die verläuft dann aber letzlich auch forschend-entwickelnd, nur das der Rahmen größer gesteckt ist. Kann man auch gut in Gruppen machen, von denen jede eine der verschiedenen Hypothesen überprüft - oder ein Teilproblem löst, wenn`s mehrere Fragen zu einem übergeordneten Aspekt gibt. Die Ergebnisse werden dann auf einem Symposium - samt Poster - wie auf einem wiss. Kongress vorgestellt u. diskutiert. (Hab ich übrigens auch noch bei keinem älteren Kollegen gesehen der das macht... - waren meistens die unter Vierzigjährigen) Was verstehst du unter "Schülerübungen"?

...und angesichts der Zeitnot, mache ich keinem einzigen Kollegen dafür einen Vorwurf. Bei dem Stress, kann man nicht qualitativ besser arbeiten - es sei denn, man bekäme mehr Zeit dafür!

Und genau diese Einstellung erlebe ich bei jungen Kollegen oft als Entschuldigung für schlechten Unterricht.



Äh, ich hatte das zum Schutz für die "erfahrenen" Kollegen gesagt und nicht mich u. meine jungen Kollegen damit gemeint. Als Teilzeitkraft kann ich mir den Luxus eines gut vorbereiteten Unterrichts leisten. Kommentar eines älteren Kollegen dazu: "Selber Schuld - als Teilzeitkraft arbeitet man genau so viel wie eine Vollzeitkraft, nur dass man besser vorbereitet und dann weniger Geld dafür bekommt." Merke: Wer Qualität statt Quantität liefert, bekommt weniger Kohle - komische Rechnung.

Womit wir bei der Ausgangsfrage dieses Formus sind. 18 Std. Unterricht für Referendare (25.5 Std. für arbeitende Lehrer)?

Meiner Meinung nach NEIN - weil es zu Lasten der Qualität geht. (u. meine Argumentation ist - das möchte ich betonen - eine andere als die der GEW - die das Gleiche sagt - aber Anderes meint (argumentieren eher pädagogisch))

Womit wir beim Thema wären, dass neue Kollegen NICHT gleich mit einer vollen Stelle einsteigen sollten. Nur mach denen das mal klar.


Stimme ich dir zu, wobei ich eine fächerbezogene Einschränkung machen würde. Kunst, Musik u. Sport - selbst wenn man sie sehr gut unterrichtet - sind weniger arbeitsintensiv und somit meiner Meinung nach auch für Anfänger "Vollzeitkompatibel".

Christoph
[/quote]


Ernsthaft? Das ist ja "genial".

Ich habe ZEIT MEINES LEBENS weder in Mathe noch in Physik als Schüler mit dem Buch gearbeitet. Es gab nämlich nie wirklich ordentliche Schwarten und wenn, hat der Lehrer nur die Rechenaufgaben rausgenommen, und selbst das nicht immer.

Es gab wirklich Jahre, da hat man den Kram von Büchern bekommen, eingeschlagen und nicht einmal in der Schultasche gehabt.

Mein Physikunterricht war im Nachhinein doch ziemlich gut.

Die Frau kam rein, Tür zu und sofort mit dem Zulkinken: "So, und jetzt nehmen wir 'mal die Hefter vor..." - Zack, Kreide raus, Tafel runtergezogen und los ging es mit Erläuterungen, Sätzen, historischen Dingen und vorallem - MATHEMATIK.

"Was gucken Sie denn so - 70% der Physik ist Mathe..." --
und recht hat sie irgendwie gehabt, auch wenn es oft anstrengend war.

Doch die Frau kannte auch den "echten" Physikunterricht - was wir experimentiert haben, Meßdaten aufgenommen, Aufgaben durchgearbeitet, Protokoll geschrieben.

Sie hatte auch oft Demonstrationen der besonderen Sorte.
Bspw. zum Thema "Arbeit" - drei Mann mußten Kniebeugen vor der Klasse auf Zeit vollführen. Ich war darunter. Man wurde gewogen, die Beinhöhe vermessen und dann nach dem Motto "60 Sekunden Zeit - Ruckzuck!". Hey, ich habe am meisten geschafft, mit Abstand! Die anderen beiden waren aber viel größer und schwerer, und obwohl ich viel mehr Kniebeugen geschafft hatte, verrichtete ich die geringste Arbeit unter uns dreien.

Und: Direkt danach, vor dem Durchrechnen, fragte sie so herum, wer denn wohl am meisten Arbeit verrichtet hat - ALLE tippten auf mich und das Erstaunen war riesig, daß ich als Lusche vom Platz ging ;) ...

Anderes Beispiel. MAGDEBURGER HALBKUGELN. Die hatte sie aus ihrem Kämmerlein geholt und ließ die zwei stärksten Kerle daran herumrödeln. Natürlich konnten beide den Guericke nicht überflügeln, aber die Kommentare von ihr, während die beiden sich gegenseitig die Hölle heiß machten beim Zerren: "So, hier seht ihr gerade einen Flaschenzug *höhöhö*" :) :).

Beim THOMSONschen Ringversuch hat sie alle fast zum Herzkasper gebracht. Wir hatten gerade über Induktion und LENZsche Regel geredet und gerechnet, als sie diese unscheinbare Apparatur auf den Lehrertisch stellte.
Dann schaltete sie an und der Ring flog in hohem Bogen derart überraschend und wuchtig nach oben, daß die komplette erste Reihe zusammenzuckte. Der Ring polterte auch ziemlich laut auf den Boden.

Später ging es dann um Elektroenergieerzeugung und regenerative Energien. Dort veranstaltete sie eine Verkaufsrunde. Es wurden Gruppen gebildet und jede Gruppe mußte einen Kraftwerkstyp vollständig in Einzelheiten, Vorteilen und Nachteilen ausarbeiten und eine Präsentation erstellen. Diese wurde dann vorgetragen vor einer Jury "Investoren", der man verklickern sollte, daß der eigene Kraftwerkstyp der richtige ist. Das war eine echte Komplexarbeit, da man sowohl Physik als auch das Freisprechen/Präsentieren zeigen mußte.

Im Nachhinein wirklich ein toller Unterricht - theoretisch und praktisch zugleich. War übrigens an einer Realschule, und ich habe in der 10. Klasse dann auch Physik als schriftliche Prüfung in den Naturwissenschaften gewählt und toll abgeschnitten.

Die gleiche Frau hat uns dann auch Astronomie erteilt und konnte auch da mit Komplexaufgaben überzeugen.
Eine riesige Note war unter anderem eine Sternenbild- und Mondbeobachtung. Notwendige Kenntnisse mußten wir alleine erarbeiten und sie hat nur hin und wieder kontrolliert, daß niemand zuweit abfiel. Die Astrosache dauerte 6 Monate.

Darüber hinaus hatten wir bei der auch Arbeit am Computer, weil die Schule so ein kleines Simulationsprogramm für Sternenkonstellationen hatte.

Am technischen Gym später war es alles nicht mehr ganz sooft praktisch, aber auch hier gab es mehr als genug Situationen, denen wir Schüler ran mußten: Arbeit mit dem sehr eingänglichen Schaltungssimulator auf SPICE-Basis ELECTRONICS WORKBENCH, Programmieren eines Mirkoprozessors in Assembler, Metalltechnikpraktikum, Elektrotechnikpraktikum, Schnuppertage an einer Drehmaschine, Programmierung einer CNC-Fräsmaschine und Test/Erprobung der Kenntnisse in der Industrie bei einem darauf spezialisierten Unternehmen und noch einiges mehr.

Die Theorie war auch immer sehr gut, der Unterricht vollgestopft. Defacto habe ich ein Jahr mehr Stoff absolviert, als ein vergleichbarer Regelgymnasiast in Sachsen, weil die 11. Klasse wirklich nur in Mathe, Physik und Englisch zur Angleichung der unterschiedlichen Realschulen genutzt wurde - der große Rest war bis oben hin voll mit neuem Stoff und/oder völlig neuer Methodik, oft sehr viel inhalts- und verständnisorientierter (ingenieurmäßig) als auf dem Regelgym.

Man konnte sich in der 13. wirklich hinsetzen und gewisse Dinge eigenverantwortlich entwerfen oder zumindest in Ansätzen theoretisieren und umsetzen. Dieses Gefühl - was man jetzt erst GANZ LANGSAM wieder im Hauptstudium erfährt, ist unersetzbar für einen Schüler.


Wenn ich hier so manche Erfahrungsberichte lese, bin ich ja mehr als begnadet gewesen mit meinen Schulen. :twisted: 8) :D
StudIng
 
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aktuell?

Beitragvon NiciCresso » 06.01.2006, 1:52:51

hallo leute,

aus eigenem interesse wollte ich mal nachhaken ob es da irgendwelche neuen ergebnisse gibt!
hab nämlich wirklcih überhaupt keine lust im zweiten jahr (bin jetzt im ersten) 18 stunden statt wie bisher 15 zu geben!!!

ich höre doch, was unsere zweitjährigen jetzt über 15 stunden sagen (mit klassenführung und pipapo).

also, gibt es vielleicht entwarnung?

gruss, n
als grobe Info: habe im Sommer 07 das 2. Staatsexamen gemacht. Habe jetzt eine 2. Klasse, die ich auch in der 1. Klasse hatte.
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Beitragvon Sabine0 » 07.04.2006, 7:32:07

18 STUNDEN??? :shock:
Wir in NRW werden ab dem 2.HJ 9 Stunden BdU haben und 3 Stunden Ausbildunsunterricht, der zT auch aus Hospitieren besteht. Ich habe schon Respekt vor den 9 Stunden, aber ihr leistet ja dann WESENTLICH mehr!
Die Frage, die sich mir gerade stellt: werde ich ein besserer Lehrer, nur weil ich von Anfang an möglichst dicht unterrichte? Oder wäre es nicht sinnvoller, langsam anzugehen, um das Handwerk ordentlich und in Ruhe zu erlernen?
Wenn ich eine neue Sprache lerne, dann kann ich entweder die ersten 10 Units in 3 Wochen reinpauken und habe auch alles irgendwie verstanden, oder aber ich mache nur 3 Units und kann diese dafuer ordentlich.
Ich frage mich, was sich Bayern dabei denkt....
Ich wuensche euch, dass es wenigstens bei 16 Stunden bleibt...



Außerdem liest man im Forum auch immer wieder von Referendaren, die ihre Unterrichtsbesuche vorher angekündigt bekommen, was in NRW anscheinend üblich ist,


Es ist nicht bloß ÜBLICH, sondern es ist so, dass wir selbst die FL schriftlich EINLADEN und mit ihnen vorab Termine klären. Ohne Einladung kommen die garnicht (wobei Einladung natuerlich Pflicht ist).
Unsere FL wissen natuerlich, dass wir ihnen "Vorfuehrstunden" präsentieren und keine reguläre Unterrichtsstunde. Aber es geht auch nicht darum, uns möglichst auf dem falschen Fuß zu erwischen, sondern sie wollen sehen, was wir alles an Technikien, Ideen/Repertoire drauf haben. In der Vorfuehrstunde sollte daher soviel wie möglich von dem gezeigt werden, was man beherrscht. Anders herum: wenn eine Vorfuehrstunde lau ist, dann ist das kein gutes Zeichen, weil man sich in diesen Stunden eben beweisen soll. Würde der FL unangekündigt kommen, dann wären die Erwartungshaltungen sicher auch andere.
Wir muessen fuer die UB dem FL Stundenkonzepte vorlegen und die Stunde in die Reihe einordnen, ZIele formulieren etc....und anhand der Stunde wird dann eben geguckt, inwieweit wir der PLanung wirklich gefolgt sind, ob wir unser Ziel erreicht haben, ob die Ziele sinnvoll formuliert war und die vorgehensweise didaktisch sinnvoll war etc...

LG
Sabine
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Beitragvon Prue » 20.04.2006, 19:39:01

Hi,

ich habe da auch mal eine Frage: Wieviele Stunden sind es denn in Niedersachsen??

Ansonsten finde ich es echt bescheiden, dass es innerhalb der Länder soo unterschiedlich ist.

LG Prue
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Beitragvon mia » 21.04.2006, 17:28:22

Niedersachsen GHRS: 12 Stunden, wobei zwei Stunden davon nur Hospitation sind.
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Re: 18 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht für Referend

Beitragvon chickie » 10.05.2006, 21:56:34

nordlicht hat geschrieben:Hi... bin das erste mal hier aufgrund mittelschwerer akuter momentaner Krisen im Ref, aber was ich hier gerade gelesen habe, hat mich leicht umgehauen. Ich mach seit 1 Jahr Ref in Schleswig-Holstein, das in Norddeutschland schon den "strengsten" Ruf hat, aber erstens wird hier jeder Unterrichtsbesuch angekündigt und zweitens liegt die Durchschnittswochenzahl von eigenverantwortlichem Unterricht hier bei 8-10 Stunden, erlaubt sind max. 12 Stunden.

Mann, Ihr seid ja echt zu bedauern in Bayern! :(

*Was nicht heißen soll, dass man hier das Leben im Paradies hat. Es ist schon alles ziemlich krass! :evil:


Ich bin auch seit einem Jahr in Schleswig-Holstein und unterrichte nur 10 Stunden die Woche eigenverantwortlich. Außerdem hospitiere ich 2 Stunden die Woche bei meinen Mentoren. Mir gefällt das Referendariat richtig gut, an meinem Stundenplan hab ich nichts zu meckern. Eine 18 Stundenwoche würde nicht nur den/ die Referendar(in) überfordern, sondern auch die Unterrichtsvorbereitung qualitativ verschlechtern.
chickie
 
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