Unterrichten nach dem Lehrerhasser-Buch

Umfrage und Diskussion über das aktuellste schulpolitische Thema

Unterrichten nach dem Lehrerhasser-Buch

Beitragvon admin » 24.03.2006, 18:00:11

Das Lehrerhasserbuch fordert uns letztlich eine Entscheidung ab, wie wir in Zukunft unterrichten wollen. Möchten wir weiterhin blind den reformpädagogischen Ansätzen vertrauen oder ist es etwa doch an der Zeit zu einer neuen, stärker leistungsorientierten Unterrichtsweise (zurück) zu gelangen?
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Beitragvon Bär » 24.03.2006, 18:22:33

Ohne das Buch gelesen zu haben, frage ich mich, ob es überhaupt eine konstruktive Kritik enthält? Eine andere Frage die sich stellt : lädt ein Buch mit dem Titel "..-Hasser" dazu ein ernst genommen und akzeptiert zu werden? Oder handelt es sich darum mit populistischen Themen, die "niedere" (nenne ich das jetzt einfach mal) Instinke wie Hass, Neid und Verachtung, anprechen, eine schnelle Mark zu machen?
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Beitragvon Severus Snape » 24.03.2006, 18:30:39

Ich verstehe immer noch nicht, warum wir so im eigenen Saft umher schwimmen müssen. Es gibt eine Reihe von erfolgreichen Bildungssystemen, die weder stur Plan A noch Plan B verfolgt. Da unser System auch in der Vergangenheit nicht sonderlich gut funktioniert hat, sollten wir von der alt/neu Polarisierung abrücken. Ich kenne kein erfolgreiches Bildungssystem, das so vorgeht wie Deutschland. Und ich glaube auch nicht, das wir dieses System ohne tiefe strukturelle Reform ändern können.

Gruß,
Snape
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Beitragvon lena » 24.03.2006, 18:37:14

Dennoch haben bei PISA gerade diese Länder gut abgeschnitten, deren Unterricht eher auf straffer Führung und Frontalunterricht basierte.
Gerade Bayern zeigt ja, dass einzelne Bundesländer weit über dem Bundesdurchschnitt liegen (Bitte darüber keine eigene Diskussion!) - Ich will damit sagen, dass die Länder, in denen Gesamtschule und Reformpädagogik eher zögelrich umgesetzt wurden, letztlich die erfolgreichsten sind.
Vielleicht ist was dran an der These im Ausgangspost.
lena
 

Beitragvon Severus Snape » 24.03.2006, 18:52:59

Ja, aber eben jene Länder unterscheiden sich an einer pädagogisch zentralen Stelle von Deutschland. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche! Hier werden die Stunden mit der Gieskanne auf alle Fächer verteilt. Wahlmöglichkeiten gibt es kaum. Alle lernen von allem ein kleines bisschen. Das such mal woanders!

Gruß,
Snape
Severus Snape
 

Beitragvon Lysander » 24.03.2006, 21:41:05

Ich habe das Lehrerhasserbuch gelesen und konnte daraus kein Patentrezept für den Unterricht ableiten.

Und die Frage ist nach wie vor, ob man ein Buch, welches nicht an einer konstruktiven Diskussion interessiert ist sondern einfach nur blind austeilt, als Referenz nehmen sollte.
Insofern ist eine Diskussion darüber an sich überflüssig.

Gruß
Lysander
Lysander
 

Beitragvon Achaja » 24.03.2006, 23:10:30

Das ist ein Buch, geschrieben von einer dummen Mutter....
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