Gewalt an Schulen

Umfrage und Diskussion über das aktuellste schulpolitische Thema

Beitragvon Bär » 05.05.2006, 12:59:20

Kleiner Buchtipp zu dem Thema : Ganz unten von Günter Wallraff ( http://lemming.name/000308.html ) Die deutsche Wirtschaft braucht auch Ausländer, und hat sie deswegen auch schon "hergeholt".
Mit Asyl hat das wenig zu tun, das ist eine ganz andere Frage, weiss nicht, wer hier von uns schonmal politisch verfolgt war.
Ausserdem : Würden wir uns die Ausländer so genau aussuchen, ginge doch sofort das Gejammer los (von denselben Leuten natürlich), dass uns die Ausländer die Arbeitsplätzte wegnehmen -- die können doch hier auch die Drecksarbeit machen. Wer Lust das oben genannte Buch zu lesen, wird auch feststellen, dass vie Arbeit, die von Ausländern gemacht wird von Deutschen nicht akzeptiert werden würde.
Gewalt an Schulen hat mit den Lebensbedingungen der Ausländer zu tun. Es fehlen Arbeitsplätzte, das Sozialsystem verfällt (oder was davon übrig bleibt), Löhne bleiben niedrig, Preise steigen, wobei sich einige Leute Unmengen in die Taschen wirtschaften, das sind die wahren Probleme. Solange sich alle über die paar Ausländer aufregen fällt das niemandem auf, das ist das Schöne daran.
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Beitragvon Olli K. » 05.05.2006, 14:22:44

Aus Zeitgründen nur ein kurzer Kommentar. Es geht nicht um ein paar Ausländer. Ich weiß nicht, wo Du wohnst, aber in Deutschland sind es weit mehr als ein paar. Du solltest Dir mal die demographische Entwicklung vor Augen führen, die Eintritt, wenn wir nichts ändern. Es gab vor einiger Zeit einmal ein GEO-Spezial zu diesem Thema.
Die deutsche Industrie hat die Gastarbeiter damals nicht aufgrund von Mangel an Arbeitskräften ins Land geholt (das Wirtschaftswunder war bereits vorüber), sondern um die Lohnkosten zu senken.
Und es gehört auch in die Welt der Märchen, daß die Ausländer Arbeiten verrichten, die Deutsche nicht anfassen würden. Fragt sich nur, wer diese Arbeiten erledigt hat, bevor Ausländer ins Land kamen... So genannte "Müllmänner" verdienen beispielsweise recht ordentlich und nur wenig Deutsche würden ein solches Einkommen ausschlagen. Der Großteil der Einwanderer belastet das Sozialsystem, ohne jemals eingezahlt zu haben. Ganz zu schweigen von den unzähligen Daheimgebliebenen, auch noch den deutschen Krankenkassen zur Last fallen. Die von Kohl damals aufgestellte Rechnung, daß sie mehr bringen als kosten würden, war schlichtweg gelogen.
Und solange sich daran nichts ändert, wird es auch keine Lösung der Gewaltfrage an deutschen Schulen geben (damit wäre dann auch wieder der Bezug zum Thema hergestellt).
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Zur "Ausländerproblematik"

Beitragvon Peter T. » 13.05.2006, 12:17:55

Es gibt da eine Gruppe von Ausländern, die überhaupt keinen
Ärger macht. Darüber spricht niemand. ?????

Diese Gruppe schottet sich ganz ab, hat eigene Schulen, ist auch
nicht gehalten die Landessprache zu lernen, wohnt in einem eigenen Stadtviertel.
Diese Gruppe von nichtintegrationswilligen Ausländern hat zudem
noch eine nichtchristliche Religion. Keine Schlagzeilen! Keine Ehrenmorde!
Es handelt sich um die Japaner in Düsseldorf! Diese Leute sind gebildet und stellen eine Bereicherung dar.

Was wollen wir denn z.B von einem ostanatolischen Bauernvolk
erwarten, dass wir hier vollversorgt vor dem Fernseher parken?
(Mittelalter meets wildwest)
Ich denke, dass Bildung auch nicht unmittelbar mit Geld zu tun hat. (Arte und 3 Sat läuft umsonst, die Stadtbibliothek zockt auch niemanden ab)
Ich darf mir diese Satz erlauben, da ich selbst vom Balkan komme und immer noch hier Ausländer bin.

Gruß Peter T.
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Beitragvon jkessel » 13.05.2006, 19:14:17

Kennt jemand gute Literatur zu diesem Thema? Ich hab meine mündliche Prüfung über dieses Thmea. Es nützt mir also eher theoretischer Kram, als praktische Tips.
jkessel
 
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Beitragvon Peter T. » 13.05.2006, 22:23:52

Hallo jkessel,

wie wäre es u.a. mit einer Statistik. Da kann man nichts falsch
machen. Ich schlage die Jugenkriminalitätsstatistik vor.
Vor ca. 2 Monaten wurden Auszüge in der "Zeit" veröffentlicht.

Anmerkung: Noch vor ein paar Jahren wollten uns Gutmenschen
weismachen, daß Ausländer nicht krimineller als Einheimische sind.
Jetzt kommt heraus, daß in Großstädten ca. dreiviertel aller Jugendkriminalitätsdelikte (Gewaltdelikte) auch von Jugendlichen mit Migrationshintergrund begangen werden.(Wie hoch ist eigentlich der prozentuale Anteil von Migrationsjugendlichen? 20%? ) Eine Minderheit begeht also die
Mehrheit der Gewaltdelikte? Armes Deutshland!

Gruß Peter T. (Selbst Ausländer)
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Beitragvon jkessel » 14.05.2006, 12:09:32

Das ist echt ne gute Idee, hab gerade im Internet geschaut, aber leider nichts gefunden. Kannst du mir sagen, wo ich das finde?
Ach und von wegen: Das mit den Ausländern kann man wohl niemals verallgemeinern, sondern muss es immer individuell betrachten und auch die Umstände berücksichtigen.
jkessel
 
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Beitragvon Peter T. » 14.05.2006, 15:09:50

Hallo Jkessel,

..wie die Zeit vergeht! Der besagte Artikel stammt vom 10.10.05.
"Der Macho als Vorbild" von Christian Pfeiffer (Direktor d. Kriminologischen Forschungsinstitus Niedersachsen)
Habe leider keinen Scanner....Wenn Du es nicht so schaffst, werde ich mir was überlegen.

Gruß Peter T.
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