Gibt es bald eine "Untersuchung" zum Referendariat?

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Re: Gibt es bald eine "Untersuchung" zum Referendariat?

Beitragvon tiger » 11.02.2018, 18:33:25

Maximer hat geschrieben:Manche "Typen" kann man beim besten Willen nicht auf Schüler/innen loslassen.

Manche "Typen" möchte man auch auf sonst niemanden loslassen.

Wenn ich rekapituliere, wen ich habe durchfallen sehen – seinerzeit als Referendarskollege, heute als Ausbildungslehrer – dann fällt mir vor allem auf, dass Beratungsresistenz ein guter Prädiktor für das Durchfallen ist. Mittlerweile sind wir schon so weit, dass die Referendare bereits vor Referendariatsbeginn "die Ausbilder" und "das System" ablehnen ...
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Re: Gibt es bald eine "Untersuchung" zum Referendariat?

Beitragvon kecks » 11.02.2018, 21:52:42

...das erlebe ich nicht so. unsere refis sind größtenteils willig, viele davon auch recht fähig, manche supergut. normalverteilung, soweit man das bei der kleinen grundgesamtheit erwarten kann. die paar beratungsresistenten gab's schon immer, gibt es immer noch und wird es immer geben. so what. letztlich schaden sie vor allem sich selbst.
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Re: Gibt es bald eine "Untersuchung" zum Referendariat?

Beitragvon Montecruz » 11.02.2018, 23:02:58

tiger hat geschrieben:Mittlerweile sind wir schon so weit, dass die Referendare bereits vor Referendariatsbeginn "die Ausbilder" und "das System" ablehnen ...


Vor Referendariatsbeginn ist man logischerweise noch kein Referendar.
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Re: Gibt es bald eine "Untersuchung" zum Referendariat?

Beitragvon Montecruz » 11.02.2018, 23:03:40

kecks hat geschrieben:...das erlebe ich nicht so. unsere refis sind größtenteils willig, viele davon auch recht fähig, manche supergut. normalverteilung, soweit man das bei der kleinen grundgesamtheit erwarten kann. die paar beratungsresistenten gab's schon immer, gibt es immer noch und wird es immer geben. so what. letztlich schaden sie vor allem sich selbst.


das erlebe und sehe ich auch so.
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Re: Gibt es bald eine "Untersuchung" zum Referendariat?

Beitragvon Maximer » 12.02.2018, 0:06:03

kecks hat geschrieben:die paar beratungsresistenten gab's schon immer, gibt es immer noch und wird es immer geben. so what. letztlich schaden sie vor allem sich selbst.


Hallo kecks,

das ist definitiv so, dass sie sich massiv selbst schaden.
Könnte man ja in etwa mit einem Leichtmatrosen vergleichen, der auf offener See gegen die Anordnungen des Kapitäns meutert. Die Erfolgsaussichten sind da doch ziemlich gering.

Da bin ich doch lieber ruhig, werde erstmal selbst Kapitän und machs dann so, wie ich es vielleicht für richtiger halte. Blöd wärs natürlich, wenn der Kapitän ein Tyrann ist und ausgerechnet meine Nase nicht mag. Dann hab ich wohl keine schöne Zeit an Bord und muss viel Prügel einstecken - aber einfach so aus purer Mordlust ins Wasser werfen wird er mich schon nicht völlig grundlos, schließlich ist er irgendwie Kapitän geworden und es schaut nicht gut aus, wenn er mit reduzierter Mannschaft im Hafen ankommt, während andere keine vermeidbaren Verluste zu beklagen hatten.

Gute Nacht allerseits!
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Re: Gibt es bald eine "Untersuchung" zum Referendariat?

Beitragvon Illi-Noize » 12.02.2018, 0:48:08

Schöner Vergleich!
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Re: Gibt es bald eine "Untersuchung" zum Referendariat?

Beitragvon kecks » 12.02.2018, 13:31:54

tyrannen sind selten. die wenigstens menschen in führungspositionen wollen ihren untergebenen, z.b. seminarlehrern ihren refis, irgendwas böses. sie sind nur manchmal nicht geeignet für ihren job. das ist sehr doof für ihre refis. die strukturen stützen leider die refis hier sehr wenig. das ist ein problem, weil man immer von der vernunft/führungsqualität der nächsten instanz abhängig ist (in bayern am gym: schulleitung, also seminarvorstand). da gibt es tolle, aber auch apparatschiks und karrieristen. wenn dann noch sehr junge refis ohne viel lebenserfahrung dazukommen, kann es schwierig werden. das sind aber wirklich ausnahmen, das ist nicht der regelfall. im regelfall funktioniert das ref ganz okay bis gut, für alle beteiligten. ja, ist hart. ja, ist stressig. aber man lernt auch viel.
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